decovect
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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 18. September 2026

1. Anbieter und Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Nutzung der webbasierten Tauchplanungssoftware decovect und für das darüber angebotene kostenpflichtige Abonnement. Anbieter und Vertragspartner ist Jens Constroffer, De-Gasperi-Ring 21, 66802 Überherrn, Deutschland, E-Mail: info@decovect.de.

Verbraucher ist jede natürliche Person, die den Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB.

2. Leistungsgegenstand

decovect stellt Funktionen zur Simulation und Planung von Tauchgängen bereit. Dazu gehören insbesondere Dekompressionsberechnungen, Gas- und Flaschenplanung, die Darstellung von Tauchprofilen sowie – je nach freigeschaltetem Funktionsumfang – das Speichern, Teilen und gemeinsame Auswerten von Planungen.

Der bei Vertragsschluss beschriebene Funktionsumfang ist geschuldet. Angaben in Werbung oder Produktdarstellungen werden nur Vertragsbestandteil, soweit dies gesetzlich vorgesehen ist oder sie im Bestellvorgang ausdrücklich einbezogen werden.

3. Sicherheitshinweis

decovect ist ein Planungs- und Simulationswerkzeug. Die Anwendung ersetzt weder eine qualifizierte Tauchausbildung noch einen Tauchcomputer, die persönliche Tauchgangsplanung vor Ort oder eigenverantwortliche Sicherheitsentscheidungen. Berechnungen können trotz sorgfältiger Entwicklung und Prüfung fehlerhaft oder für den konkreten Einzelfall ungeeignet sein. Nutzer müssen alle sicherheitsrelevanten Werte eigenständig plausibilisieren und die anerkannten Regeln ihrer Ausbildung sowie die Vorgaben der eingesetzten Ausrüstung beachten.

4. Registrierung und Nutzerkonto

Für die Nutzung ist ein persönliches Konto erforderlich. Die bei der Registrierung abgefragten Angaben müssen zutreffend und aktuell sein. Zugangsdaten dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden. Nutzer informieren den Anbieter unverzüglich, wenn sie einen unbefugten Zugriff vermuten.

Ein Konto darf nur von einer voll geschäftsfähigen Person oder mit Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertretung angelegt werden. Der Anbieter kann einzelne gemeinschaftliche Funktionen aus Datenschutz- oder Sicherheitsgründen von einer zusätzlichen Freischaltung abhängig machen.

5. Vertragsschluss

Mit der Registrierung kommt zunächst ein unentgeltlicher Nutzungsvertrag zustande. Der kostenlose Testzugang wird nicht automatisch in ein kostenpflichtiges Abonnement umgewandelt.

Die Darstellung des kostenpflichtigen Abonnements ist noch kein verbindliches Angebot. Im gesonderten Bestellvorgang werden Leistungsumfang, Gesamtpreis, Laufzeit und Kündigungsbedingungen zusammengefasst. Mit Betätigung der eindeutig als zahlungspflichtig gekennzeichneten Bestellschaltfläche gibt der Nutzer ein verbindliches Angebot zum Abschluss des Abonnements ab. Der Vertrag kommt durch die elektronische Vertragsbestätigung oder die Freischaltung des kostenpflichtigen Abonnements zustande.

Der Anbieter übermittelt die Vertragsbestätigung einschließlich dieser AGB und der Widerrufsbelehrung auf einem dauerhaften Datenträger, in der Regel per E-Mail.

6. Testphase, Preis und Zahlung

Nach der Registrierung steht der freigeschaltete Funktionsumfang für eine kostenlose Testphase von 30 Tagen zur Verfügung. Die Testphase endet automatisch. Es erfolgt keine automatische Umwandlung in ein kostenpflichtiges Abonnement und keine Belastung eines Zahlungsmittels.

Nach Ablauf der Testphase bleibt das Konto bestehen; der Zugang zu den als abonnementpflichtig gekennzeichneten Funktionen wird eingeschränkt. Ein kostenpflichtiges Abonnement entsteht nur, wenn der Nutzer es in einem gesonderten Bestellvorgang ausdrücklich abschließt.

Der Preis beträgt 2,95 € Endpreis pro Monat. Eine gegebenenfalls anfallende Umsatzsteuer ist darin enthalten. Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus über das im Checkout ausgewählte Zahlungsmittel. Die dort angezeigten Zahlungsbedingungen gelten ergänzend.

Preisänderungen gelten nicht ohne Zustimmung für einen bereits laufenden Abrechnungszeitraum. Der Anbieter informiert rechtzeitig über ein Angebot zur Fortsetzung zu einem geänderten Preis; ohne Annahme endet das Abonnement spätestens mit Ablauf des letzten zum bisherigen Preis bezahlten Zeitraums.

7. Laufzeit und Kündigung

Das kostenpflichtige Abonnement läuft auf unbestimmte Zeit und verlängert sich jeweils um einen weiteren monatlichen Abrechnungszeitraum, bis es gekündigt wird. Der Nutzer kann es jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums kündigen. Es gibt keine zusätzliche Kündigungsfrist. Der kostenlose Testzugang muss nicht gekündigt werden; er endet nach 30 Tagen automatisch und löst keine Zahlungspflicht aus.

Die Kündigung kann über die gesetzlich vorgesehene Kündigungsfunktion auf der Webseite oder über die im Nutzerkonto angebotene Vertragsverwaltung erklärt werden. Das gesetzliche Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.

Der Anbieter kann das Abonnement mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende eines Abrechnungszeitraums kündigen. Das Recht beider Parteien zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt bestehen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere bei schwerwiegender oder wiederholter missbräuchlicher Nutzung nach erfolgloser Abmahnung vor; eine Abmahnung ist entbehrlich, wenn sie unzumutbar oder offensichtlich aussichtslos ist.

8. Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht beim gesonderten Abschluss des kostenpflichtigen Abonnements im Fernabsatz grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten enthält die gesonderte Widerrufsbelehrung. Die Widerrufsfrist für das kostenpflichtige Abonnement beginnt mit dessen Vertragsschluss. Der vorherige kostenlose Testzugang wird nicht automatisch kostenpflichtig.

9. Technische Voraussetzungen und Verfügbarkeit

Für die Nutzung werden ein aktueller unterstützter Webbrowser, ein geeignetes Endgerät und grundsätzlich eine Internetverbindung benötigt. Bereits geladene Funktionen können im beschriebenen Umfang vorübergehend offline verfügbar sein. Funktionen wie Anmeldung, Synchronisation, Teilen oder Gruppenplanung benötigen eine Serververbindung.

Eine jederzeit unterbrechungsfreie Verfügbarkeit ist nicht geschuldet. Vorübergehende Einschränkungen können insbesondere durch Wartung, Sicherheitsmaßnahmen, Störungen bei Infrastrukturpartnern oder Ereignisse außerhalb des zumutbaren Einflussbereichs entstehen. Gesetzliche Ansprüche bei einer nicht vertragsgemäßen Bereitstellung bleiben unberührt.

10. Aktualisierungen und Änderungen

Der Anbieter stellt während der Vertragslaufzeit die zur Aufrechterhaltung der Vertragsmäßigkeit erforderlichen Aktualisierungen einschließlich Sicherheitsaktualisierungen bereit und informiert darüber, soweit eine Mitwirkung des Nutzers erforderlich ist.

Über erforderliche Aktualisierungen hinaus kann decovect aus triftigem Grund geändert werden, insbesondere zur Verbesserung von Sicherheit und Bedienbarkeit, zur Anpassung an technische oder rechtliche Anforderungen oder zur Weiterentwicklung von Funktionen. Dabei entstehen keine zusätzlichen Kosten. Über mehr als unerhebliche Beeinträchtigungen werden Nutzer rechtzeitig auf einem dauerhaften Datenträger und unter Hinweis auf ihre gesetzlichen Rechte informiert.

11. Zulässige Nutzung

Nutzer dürfen decovect nicht verwenden, um

  • geltendes Recht oder Rechte Dritter zu verletzen,
  • Schadsoftware, automatisierte Angriffe oder unzulässige Massenzugriffe auszuführen,
  • Sicherheits- oder Zugriffsbeschränkungen zu umgehen,
  • fremde Konten oder personenbezogene Daten ohne Berechtigung zu verwenden oder
  • die Verfügbarkeit oder Integrität des Dienstes erheblich zu beeinträchtigen.

12. Inhalte der Nutzer

Rechte an hochgeladenen oder erstellten Inhalten verbleiben beim jeweiligen Nutzer. Der Nutzer räumt dem Anbieter die für Speicherung, Verarbeitung, Darstellung, Sicherung und die ausdrücklich gewählte Weitergabe technisch erforderlichen, nicht ausschließlichen Rechte für die Dauer des Vertrags ein.

Nutzer dürfen nur Inhalte einstellen, die sie rechtmäßig verwenden dürfen. Bei Bildern und gemeinschaftlich geteilten Daten sind insbesondere Urheber-, Persönlichkeits- und Datenschutzrechte zu beachten.

13. Mängelrechte

Für die digitale Dienstleistung gelten die gesetzlichen Mängelrechte. Bei einem Mangel soll der Nutzer den Anbieter möglichst genau informieren, damit eine Nacherfüllung ermöglicht wird. Gesetzliche Rechte auf Nacherfüllung, Minderung, Vertragsbeendigung und Schadensersatz werden durch diese AGB nicht eingeschränkt.

14. Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang ausdrücklich übernommener Garantien.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Die vorstehenden Regelungen gelten entsprechend für gesetzliche Vertreter und Erfüllungsgehilfen.

15. Datenschutz

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten enthält die Datenschutzerklärung. Sie ist nicht Bestandteil dieser AGB.

16. Änderungen dieser AGB

Änderungen dieser AGB werden nur mit Zustimmung des Nutzers Vertragsbestandteil, soweit nicht eine gesetzliche Regelung eine Änderung ohne Zustimmung erlaubt. Über vorgeschlagene Änderungen wird in Textform informiert. Schweigen gilt nicht als Zustimmung.

17. Streitbeilegung

Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

18. Anwendbares Recht und Vertragssprache

Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen werden. Ausschließlicher Gerichtsstand wird nur vereinbart, soweit dies gesetzlich zulässig ist, insbesondere gegenüber Kaufleuten.

Vertragssprache ist Deutsch. Übersetzungen dienen nur der Verständlichkeit; maßgeblich ist die deutsche Fassung.